
Achtsamkeit & Meditation in Münster mit Claudia Gehricke
Das innere Gleichgewicht stärken, Stress bewältigen und dauerhaft gesund bleiben
Wir leben in einer Gesellschaft, die Leistung belohnt. Was zählt, ist Effizienz, Tempo, Erfolg. Unser Körper hat darin vor allem eine Funktion: Er soll mitmachen.
Und das tut er erstaunlich lange. Wir können hart arbeiten, wenig schlafen, uns ungesund ernähren – oft jahrelang, ohne dass wir direkt krank werden. Der Körper ist belastbar. Er verzeiht viel.
Doch irgendwann kommt der Tag, an dem er sich meldet.
Plötzlich fällt das Einschlafen schwer. Die Energie fehlt – und kehrt auch nach einem Wochenende oder Urlaub nicht zurück. Erkältungen treten häufiger auf, das Training stagniert, der Antrieb ist verschwunden. Etwas ist aus dem Gleichgewicht geraten – nicht messbar, aber deutlich spürbar.
Wir erinnern uns:
"Früher war ich so leistungsfähig."
"Ich konnte alles schaffen – gleichzeitig."
Heute ist das anders. Was ist passiert?
Wenn die Seele zu kurz kommt
Vielleicht war unser Fokus zu einseitig. Arbeit und Training wurden zum reinen Mittel zum Zweck: Ziele erreichen, effizient sein, Leistung bringen.
Doch: Wir leben nicht vom Brot allein.
Unsere Seele braucht Raum. Zeit, einfach zu sein – ohne Ziel, ohne Plan. Dinge tun, die nichts wollen. Nicht leisten. Nicht funktionieren. Einfach nur Sein.
In unserer Leistungsgesellschaft ist das Nichtstun oft wertlos. Im Yoga jedoch hat es seinen festen Platz.
Yoga – ein Zuhause für die Seele
Yoga lädt uns ein, uns mit unserem Inneren zu verbinden. Nicht durch Anstrengung, sondern durch Achtsamkeit. Es geht nicht darum, Lösungen zu finden, sondern wahrzunehmen, was ist – im jetzigen Moment.
Jetzt. Hier. Mit dir.
Yoga beginnt, wenn du die Augen schließt, ohne etwas zu erwarten. Wenn du atmest, ohne etwas zu erreichen. Wenn du handelst, ohne etwas zu wollen.
Ein starker Geist trägt weiter als starke Beine
Muskeln wachsen durch Widerstand – z. B. durch Kniebeugen.
Der Geist wächst durch Stille – z. B. durch Meditation.
Ein starker Geist hilft uns, auch in Krisen stabil zu bleiben. Dann machen wir unsere Kniebeugen nicht mehr aus Zwang, sondern aus Freude.
Kniebeugen stehen hier nur symbolisch – du kannst auch Sonnengrüße oder 10-Kilometer-Läufe einsetzen.
Was wirklich zählt
Ein starker Geist erkennt das Wesentliche: das eigene Selbst.
Er weiß, was wir brauchen, um erfüllt zu leben – und dass Stressbewältigung nicht vom Außen, sondern von innen kommt.
Zwei Menschen – eine Situation:
- „Ich habe keine Energie für Training. Die Arbeit und die Pflege meines Angehörigen kosten mich zu viel Kraft.“
- „Ich gehe regelmäßig joggen, mache Yoga und meditiere, weil mich Arbeit und Pflege fordern. So bleibe ich in meiner Kraft.“
Die zweite Perspektive zeigt: Es gibt einen Weg. Nicht durch Mehrleistung, sondern durch achtsame Selbstfürsorge.
Einladung zum Innehalten
Wenn du lernen möchtest, wie Meditation funktioniert und dich selbst wieder zu spüren, lade ich dich herzlich zu einem Sonntags-Workshop via Zoom ein.
Schreib mir eine E-Mail, wenn du Fragen hast und dabei sein möchtest.
Ich freue mich auf deine Nachricht!
